Fahrschüler-Unfallversicherung

Warum?

Die Betriebshaftpflichtversicherung haftet nur für Schäden, die vom Fahrlehrer verschuldet wurden. Ein Unfall, der vom Fahrschüler selbst verschuldet wurde, ein Wildunfall oder ein z.B. durch einen geplatzten Reifen verursachter Unfall ist durch die Haftpflicht nicht abgesichert!
Die Berufsgenossenschaft zahlt nur bei Arbeitsunfällen; die gesetzliche Rentenversicherung kann bei jungen Fahrschülern keine ausreichende Leistung erbringen, da diese noch keine oder noch nicht lange Beiträge in diese eingezahlt haben.

Um diese Versorgungslücke zumindest ein wenig zu schließen, haben wir eine Fahrschüler-Unfallversicherung abgeschlossen.

Was ist versichert?

Die Fahrschüler-Unfallversicherung tritt bei allen Schäden ein, die durch einen Unfall während des theoretischen/praktischen Unterrichts sowie auf dem Weg dorthin/von dort eintreten.

Leistungen

  • Invaliditätsleistung: 52.000 EURO Grundsumme
    Invalidität tritt ein, wenn es innerhalb eines Jahres aufgrund eines Unfalls zu einer dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit kommt. Entsprechend dem Grad der Beeinträchtigung (ab 1%) erfolgt die Leistung. Ab einem Invaliditätsgrad von 90% verdoppelt sich die Versicherungssumme.
    Das bedeutet z.B. bei einem Invaliditätsgrad von 60% eine Leistung von 31.200 EURO, bei 90% 93.600 EURO, bei 100% 104.000 EURO
  • Leistung im Todesfall: 5.200 EURO
    Die vereinbarte Summe wird fällig, wenn der Fahrschüler innerhalb eines Jahres nach dem Unfall an dem Unfallfolgen stirbt.
  • Krankenhaustagegeld/Genesungsgeld: 16 EURO täglich
    Der Betrag wird für jeden Tag gezahlt, an dem sich der Fahrschüler zur vollstationären Behandlung im Krankenhaus befindet (max. 2 Jahre). Im Zusammenhang mit dem Krankenhaustagegeld erhält der Versicherte für die gleiche Anzahl von Tagen (bis max. 100 Tage), die er im Krankhaus war, noch einmal den vereinbarten Betrag als Genesungsgeld.
  • Bergungskosten: 5.200 EURO
    Kosten für Rettung und die Suche nach Verletzten sowie in diesem Zusammenhang entstandene Kosten für den Transport ins Krankenhaus und in den Heimatort.
  • Übergangsleistung: 1.600 EURO
    Um die bis zur Feststellung des Grades der Invalidität anfallenden Kosten abzudecken, gibt es die Übergangsleistung. Diese wird unabhängig von einer möglichen Invaliditätsleistung fällig, wenn mindestens 6 Monate nach dem Unfall noch eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit von 50% oder mehr besteht und auch durchgängig bestanden hat.